





Jeder Flug benötigt (vor dem Anlassen der
Triebwerke)
eine Routing Clearance von "Delivery" auf der Frequenz auf 122.12 MHz.

Diese Freigabe beinhaltet Departure Route (Abflugverfahren),
die Flugstrecke (zum
Zielflughafen),
die Höhe auf die nach dem Start gestiegen
werden darf sowie
den Transponder Code (Squawk).

Auf der Frequenz von Ground 121.60 MHz erhält jedes
Flugzeug die Freigabe zum Anlassen der Triebwerke (Startup) und die Beschreibung des
Rollwegs (Taxi) zur Startpiste.

Auch nach der Landung melden sich die
Piloten ebenfalls bei Ground
und bekommen Instruktionen, die sie zu ihrer Parkposition
bringt.

Auf dem Bodenradar kann der Ground
Controller (auch bei schlechter Sicht)
überwachen,
ob seine Anweisungen korrekt umgesetzt werden.

Meldet sich der Pilot startbereit wird sein
Flug an die nächste Station übergeben: "Tower".

Auf der Frequenz von Tower 119.40 MHz erhält jeder
Pilot seine Start- bzw. Landeerlaubnis.
"Austrian 123, cleared to land runway 34", lautet der passende Funkspruch der
Controllerin.

Am Radarschirm wird jedes Flugzeug mit den Informationen
Flughöhe, Geschwindigkeit und Transpondercode angezeigt.
Gut zu
erkennen die beiden VFR Sektoren SIERRA und ECHO.
Die kleinen Kreise im Süden
die Flugplätze Vöslau und Wr. Neustadt.

Anzeige der aktiven Pisten (29 und 34) und
der Windangabe: 350 14
(Wind aus Richtung 350°, also Nordwind mit 14 Knoten = 25 km/h)

Die Arbeit der Türmer ;-) näher kennen zu lernen um die notwendigen Abläufe
besser zu verstehen hat viel Spaß gemacht.
Herzlichen Dank an Bernhard und
das Tower-Team!

Etwas Humor zum Abschluss: Wenn unmittelbar
hinter einem kleinen Jet
ein grosser Brummer rollt, kann das schon witzig
wirken...
